Palast

Der Palazzo Guadagni in Florenz, eine historische Residenz aus dem 16. Jahrhundert, wurde zu einem eleganten Drei-Sterne-Hotel umfunktioniert und besticht vor allem durch seine langjährige Leidenschaft für die Gastfreundschaft.

Auf der Piazza Santo Spirito, Ecke Via Mazzetta, ragt um den mittleren Hof herum der Palazzo Guadagni mit seiner Loggia empor, welche zu einem reizenden Dachgarten umgebaut wurde und einen Ausblick auf die Altstadt und auf die Hügel von Florenz bietet.

Im Erdgeschoss bestehen die Wände im Renaissancesstil aus dem Naturstein Pietraforte, den wir auch in anderen wichtigen florentinischen Gebäuden wie etwa Palazzo Pitti, Palazzo Strozzi und Palazzo Rucellai, wiederfinden. Die Innenräume dieser eleganten Einrichtung aus dem 16. Jahrhundert wurden wunderschön restauriert, wodurch kostbare Räume entstanden, die von eleganten Salons, mit Fresken geschmückten Bögen und antikem Mobiliar geprägt sind.

Geschichte

Dieser Bereich der Altstadt von Florenz war ursprünglich von Handwerkern und Händlern bewohnt. Es ist daher kein Zufall, dass der Palazzo Guadagni im Auftrag des Seidenhändlers Riniero di Bernardo Dei entstand.

Die Residenz wurde in weiterer Folge zu einer Hinterlassenschaft für die Hilfsorganisation “Compagnia dei Buonomini di San Martino“, die sie wiederum an die Familie Guadagni verkaufte.

Der ursprünglichen Planung, die dem Architekten Simone del Pollaolo, genannt “Il Cronaca”, zugeschrieben wurde, folgten im 19. Jahrhundert Renovierungsarbeiten: unter anderem die Errichtung eines neuen Zugangs zur Piazza Santo Spirito für die Kutschen.

Der Palazzo Guadagni stand im Mittelpunkt der Geschichte des Königreichs Italien, als Florenz im Jahr 1865 zur Hauptstadt erklärt wurde. Damals residierte der Stadtminister Rattazzi an diesem antiken florentinischen Wohnsitz.

In weiterer Folge erlangte diese antike Residenz dank des Aufenthalts des Grafen Valfredo della Gherardesca ein aristokratisches Flair.

Die gesellschaftliche Bedeutung des Palazzo Guadagni für den Stadtteil Santo Spirito nahm im 19. Jahrhundert zu, als dort die Pensione Sorelle Bandini und das Deutsche Institut für Kunstgeschichte untergebracht waren und er zum Sitz der nach wie vor aktiven Gemeindebibliothek Pietro Thouar – die erste, die es in Florenz gab – wurde.

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